Kostet Ubuntu in der Cloud etwas?

Ubuntu ist frei (Open Source) und samt Updates gratis, das stellt Canonical auf seinen Webseiten mehrfach klar. Nun hat golem.de heute die Story des Hosting-Unternehmens OVH präsentiert. OVH wurde offensichtlich von Canonical aufgefordert, Lizenzgebühren in der Höhe von 1 bis 2 Euro pro Ubuntu-Instanz zu zahlen.

Was steckt dahinter?

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Ubuntu 16.04 nach einem Monat

Vor ca. einem Monat wurde Ubuntu 16.04 freigegeben. In den Release Notes und in diversen Tests wurde damals auf etliche Probleme und Kinderkrankheiten hingewiesen. Heute habe ich nochmals eine Neuinstallation von Ubuntu 16.04 vom offiziellen ISO-Image durchgeführt, wobei ich die Installationsoption Herunterladen der Aktualisierungen aktiviert habe, damit ich von Anfang an ein möglichst aktuelles und fehlerfreies Ubuntu erhalte. Das Ergebnis ist leider ernüchternd.

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Ubuntu MATE 16.04 für den Raspberry Pi

Ubuntu MATE war schon in der Vergangenheit die interessanteste Alternative zu Raspbian, vor allem für alle jene Raspberry-Pi-Fans, die ihren Minicomputer auch als Desktop-Rechner verwenden möchten. Die Benutzeroberfläche von MATE ist entschieden eleganter als jene von Raspbian. Auch die Standard-Software-Ausstattung mit Firefox, Thunderbird und LibreOffice ist mehr für den Desktop-Einsatz optimiert.

Seit gestern steht das Image von Ubuntu MATE 16.04 für den Raspberry Pi zum Download zur Verfügung — Zeit also, um einen kurzen Blick auf diese spezielle Ubuntu-Variante zu werfen.

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Die LTS-Frage

LTS steht für Long Time Support, bezeichnet also eine mehrjährige Update-Garantie für die wichtigsten Pakete von Ubuntu. Ubuntu 16.04 ist eine LTS-Distribution. Aber für welche Distributionen gelten welche Wartungszeiträume? Und für welche Pakete?

Update: Ein Leser (vielen Dank!) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Wartungsstatus der Pakete ganz einfach mit ubuntu-support-status ermittelt werden kann. Sorry, dieses Kommando habe ich zehn Jahre übersehen und auch mit diversen Google-Suchen nicht gefunden. Ich habe den Artikel um einen entsprechenden Abschnitt erweitert.

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Das neue eBook »Ubuntu 16.04« ist fertig

Mein neues eBook Ubuntu 16.04 LTS ist fertig! Das eBook gibt eine Einführung in den Umgang mit Ubuntu 16.04 und behandelt auf über 300 Seiten die folgenden Themen:

  • Installation
  • Ubuntu-Desktop (Unity, Nautilus, Programme installieren und aktualisieren)

  • Konfiguration (Desktop, Hardware, Netzwerk, Bluetooth, Benutzerverwaltung)

  • Anwendungsprogramme (Firefox, Google Chrome, Thunderbird, Skype, Dropbox, Shotwell, Gimp, Rhythmbox, Spotify, Totem und VLC, LibreOffice, VirtualBox)

  • Tipps und Tricks (Backups, Arbeiten im Terminal, Paketverwaltung, Systemd und Journal)

  • Programmierung (bash, Python, Java, Cron-Jobs)

  • Ubuntu Server (Installation; SSH; Web-Server mit Apache, HTTPS mit Let’s-Encrypt-Zertifikaten, PHP und MySQL; CMS/Wordpress; ownCloud; Mail-Server mit Postfix, Dovecot und SpamAssassin)

  • Ubuntu MATE auf dem Raspberry Pi (Installation, MATE-Desktop, GPIO-Zugriff, Interna)

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VirtualBox-Probleme in Ubuntu 16.04 Beta

Seit einigen Tagen funktioniert der VirtualBox-Grafiktreiber von Ubuntu 16.04 Beta aus dem Paket virtualbox-guest-x11 nicht mehr. Nach dem Login erscheint auf dem Desktop die Fehlermeldung VBoxCliend DND Failed to connect to the VirtualBox kernel service rc=VERR_ACCESS_DENIED. Die Grafikauflösung ist auf 1024×768 Pixel limitiert. Vorübergehend Abhilfe schafft:

rm $(find /lib/modules/ -name 'vbox*.ko')
dpkg-reconfigure virtualbox-guest-dkms 
reboot

(Gegebenenfalls müssen Sie vorher virtualbox-guest-dkms installieren.)

Die Ursache des Problems wird vermutlich bald behoben, der Bugreport ist hier:

https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/virtualbox/+bug/1572001